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Bildung in Deutschland

Das deutsche Schulsystem und Bildungswesen

 

In Deutschland besuchen die Kinder ab drei Jahren den Kindergarten (Elementarstufe). Der Besuch ist freiwillig. Danach mit sechs Jahren beginnt die Schulpflicht im deutschen Schulsystem mit der Primarstufe, welche in einer Grundschule absolviert wird. Um in der Grundschule noch keinen Leistungsdruck späterer Schuljahre zu erzeugen, wird zumindest in den ersten beiden Schuljahren noch kein Notenzeugnis, sondern eine Beurteilung des Schülers ausgegeben und die Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe stellt die Regel dar. Die Grundschule zieht sich bis zur vierten Klasse und einem Lebensalter von zehn oder elf Jahren.

Sekundarstufe I

Die fünfte Klasse wird im Allgemeinen als Orientierungsstufe bezeichnet und ermöglicht den Schülern die Wahl, auf ein Gymnasium oder eine Realschule zu wechseln. Hier beginnt die Sekundarstufe I des deutschen Bildungssystems, die alle Schulformen (Haupt- und Realschule, Gymnasium, Gesamtschule) bis zur zehnten Klasse umfaßt.

Leistungsschwächere Schüler können zur neunten Klasse auf die Hauptschule wechseln, um bei Besorgnis, die Realschulprüfung nicht schaffen zu können, dennoch einen Schulabschluß zu ermöglichen. Nun kann man freiwillig eine Prüfung absolvieren, um einen qualifizierten Hauptschulabschluß zu erlangen und hat damit seine Schulpflicht beendet. Später ist es möglich, den Realschulabschluß und gar das Abitur an bestimmten Schulen nachzuholen.

Die Realschule endet nach der zehnten Klasse mit einer Prüfung in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch, Englisch sowie diversen Wahlfächern mit dem Abschluß "Mittlere Reife". Mit einem guten Notendurchschnitt ist es möglich, anschließend auf ein Technisches- oder Wirtschaftsgymnasium zu wechseln. Man kann auch eine Berufsfachschule oder eine Berufsschule mit zusätzlicher betrieblicher Ausbildung besuchen.
Manche Ausbildungszweige (besonders im technischen Bereich) bieten die Möglichkeit, die - i.d.R. ein halbes Jahr andauernde - Fachoberstufe zu absolvieren, die meist mit einem halbjährigen Praktikum fortgesetzt wird. Der hier zu erlangende Abschluß gleicht dem Abitur, ist jedoch fachspezifisch und ermöglicht ein Studium auf einer Fachhochschule im jeweiligen Berufsbereich.

Sekundarstufe II

Die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) beginnt mit der 11. (im achtjährigen Gymnasium mit der 10.) Klasse und endet, je nach Bundesland, nach zwei oder drei Jahren und schließt mit der allgemeinen Hochschulreife "Abitur" ab. Wenn ein Schüler ein Jahr vor dem Abitur die Schule verlässt, hat er die "Fachhochschulreife" erlangt.

Der Tertiärbereich des deutschen Bildungswesens beginnt nach dem Abitur. Mit einem Abitur ist es möglich, an Hochschulen, Fachhochschulen und Berufsakademien zu studieren.

Zu den bekanntesten Studienabschlüssen gehören der Magister, das Diplom, das Staatsexamen, der Bachelor und der Master und zuletzt im postgradualen Studium etwa der Doktor.

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